Archive for the ‘Web 2.0’ Category

Global use of social networks

Sonntag, Juni 7th, 2009
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I just saw an interesting visualization of favorite social networks throughout the world. Have fun exploring it:

Hola, ¿qué tal?

Freitag, Juni 5th, 2009

Wer jetzt nur spanisch versteht ist hier genau richtig. Ich hatte nämlich im April/Mai die Chance das Spanisch-Portal Hola, ¿qué tal?” zu testen und möchte hier kurz meine Erfahrungen mit dieser schönen Webseite für Spanischschüler aller Stufen zu schildern.

Zu Beginn wird der Kurs einem quasi komplett auf den Leib geschneidert. Nach dem Ausfüllen eines kurzen Fragebogens wird mir der optimale “Lernpfad” vorgeschlagen. Dann kann ich mit verschiedenen Medien online in meinem eigenen Tempo die verschiedenen Lektionen und Stufen meistern. Dabei stehen mir virtuelle Übungen/Lektionen sowie viertelstündige Videos zur Verfügung, welche es einfach machen auch mit kurzen Lernsequenzen schnell voran zu kommen. Demnächst soll es sogar möglich sein, sich auch mit offline-Material weiterzubilden. Das fände ich noch einen schönen Fortschritt, da ich persönlich gern in der Bahn meine Sprachhausaufgaben mache und die dazugehörigen Audioübungen anhöre. Besonders spannend finde ich bei Hola, ¿qué tal?, dass Sprache, Landesgeschichte und Kultur durchgängig miteinander verbunden werden. Im Gegensatz zu den Standard-Volkshochschulbüchern wird also nicht nur eintöniges Restaurant-Spanisch gebüffelt. Bei den Videosequenzen werden beispielsweise kurze Dokumentarfilme oder Interviews mit Muttersprachlern angeboten.

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Mir persönlich hat es viel also viel Spaß gemacht, das Portal zu testen. Da ich regelmäßig die Volkshochschule besuche (allerdings für einen Russischkurs), kann ich sagen dass Hola, ¿qué tal? den Spagat von Motivation/Selbstorganisation sehr gut meistert – auch wenn das bei einem Test von einigen Wochen noch keine langfristige Bewertung sein kann. Auf alle Fälle lohnt es sich für alle, die keine Zeit (oder Lust – soll ja vorkommen) für regelmäßige VHS-Besuche haben, Hola, ¿qué tal? mal auszuprobieren. Soweit ich weiß ist ein Probekurs momentan sogar kostenlos.

PS: nicht vergessen – das Hola, ¿qué tal?-Team twittert täglich interessante Vokabeln/Begriffe

The week of (German) corporate blogs

Donnerstag, März 26th, 2009
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The German corporate blogosphere seems lifting off. IBM started launched its carefully prepared BlueBlog earlier this month. This week, we saw actually two new arrivals to the corporate blogosphere:

On monday, Opel started a new blog chapter, when the technicians of the Opel Insignia handed over the baton to the designers of the upcoming Opel Astra. Opel’s head of design Uwe Müller is already levelling the field for the world premier of the allnew Astra at the IAA this year – and receives respectable 30+ comments.

Today, the second Blog by German carmaker Daimler AG (btw my employer) first saw the light of day: the car2go-Blog. Wer are certainly a bit proud of our little brother. Interesting is the fact that the car2go-blog has a different concept – not only employees will publish texts here, but actual users of the 100 Smart cars in Ulm, Germany.

car2go

So I assume (though carefully) that blogging companies actually see the value of blogs for their communication needs, because all three firms are actually starting their second blogs! (IBM has been blogging in Germany since last year at the Lotus Blog a bit hidden in the width of the blogosphere)

So let’s hope for a final break-through and see what comes flown to us the next days and weeks!

Das (a)soziale Web?

Sonntag, März 15th, 2009
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Folgende Geschichte wurde 1983 (und damit mehr oder weniger vor dem Zeitalter der Digitalisierung) von Paul Watzlawick in seiner “Anleitung zum Unglücklichsein” beschrieben:

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er “Guten Tag” sagen kann, schreit ihn unser Mann an: “Behalten Sie Ihren verdammten Hammer”.

So – und nun die Fragestellung. Trägt die Digitalisierung zu  zunehmenden zwischenmenschlichen Verständigungsschwierigkeiten bei? Oder sensibilisiert uns der Umgang mit Twitter & Co gar dafür, weil wir versuchen müssen aus 140 Zeichen auf die Stimmung und den Hintergrund (bspw. Ironie ja/nein) zu schließen?

Streisand-Effekt trifft Deutsche Bahn

Dienstag, Februar 3rd, 2009
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Firmen sind unverbesserlich! (Eigentlich könnte der Post hier aufhören)

Ich arbeite selbst im Social-Media-Bereich für einen Großkonzern und kann wieder einmal nur mit dem Kopf schütteln, wie wenig sensibilisiert die Kommunikationskollegen anderer Unternehmen beim Thema Web 2.0 sind. Vor 78 Minuten (!!!) veröffentlichte Markus Beckedahl auf seinem Blog die Info, dass er von der Deutschen Bahn eine Abmahnung erhalten habe, mit der Aufforderung (unter Androhung von Schadenersatzforderungen) ein “internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn”, welches er zwei Tage zuvor veröffentlicht hatte sofort aus dem Netz zu nehmen. Innerhalb kürzester Zeit (bisher 80 Minuten) haben mindestens sechs weitere Blogs (meins nicht mitgerechnet) sowie einige hundert Twitterer reagiert. Wieviele gerade an einem Beitrag dazu arbeiten möchte ich gar nicht prognostizieren. Den aktuellen Stand der Diskussion kann man gut hier bei Rivva verfolgen.

Damit wird die Deutsche Bahn nun Opfer eines Phänomens, welches Allgemein als Streisand-Effekt bekannt ist. Ein kleines aber unangenehmes Thema im Internet wird erst dadurch publik, dass die betroffene Firma unverhältnismäßig (in der Regel mit rechtlichen Mitteln) reagiert. Was vorher nur eine Handvoll Menschen gelesen hätten, wird somit zum Gesprächthema für Tausende wenn nicht Millionen.

Gerade im Web 2.0 ist die persönliche Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg – unabhängig ob man mit Kunden, Mitarbeitern oder Außenstehenden ‘redet’. Der Knopf mit der Aufschrift “ich-häng-das-an-die-große-Glocke” ist für jeden Bloggern beinahe jederzeit mit einer kleinen Handbewegung erreichbar. Der richtige Ansatz wäre es gewesen, Markus persönlich zu kontaktieren (wobei man dabei dann auch durchaus mögliche Konsequenzen aufzeigen kann). Wenn das nicht weiterhelfen sollte, wäre man gut beraten das Geschehen weiter zu beobachten und parallel eine mögliche Reaktion in eigenen Social Media vorzubereiten – für den Fall dass das Thema doch Wellen schlägt. Diese Medien fehlen der Bahn (abgesehen vom Twitter-Orakel) aber scheinbar. Zu guter Letzt muss man auch mal den Mumm haben, Dinge auszustehen – vor allem wenn man merkt, dass eigene Aktionen das Problem noch verschlimmern könnten. Der Fehler ist ja offensichtlich Bahn-intern geschehen, denn Markus wird das entsprechende PDF ja nicht in Bond-Manier aus dem Bahn-Tower entwendet haben.

Die oberste Strategie muss in jedem Falle heißen “Kühlen Kopf bewahren und sich Konsequenzen bewusst machen!”. Ein vernünftiges Online-Monitoring reicht nicht aus, um potentielle Krisen in den Griff zu bekommen. Fingerspitzengefühl, Einfühlungsvermögen und ein Grundverständnis von “Do’s and Dont’s im Web 2.0″ sind der Schlüssel, um solche Probleme zu meistern.

Eine Übersicht über aktuelle Tweets zum Thema gibt es auf Reetweetist

Die sich immer weiter verlängernde Diskussionen dazu:

Blog marketing optimized

Donnerstag, Dezember 18th, 2008
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Actually, there is no better way of blog marketing than shown by HP. the company notices that its new high-end notebook “Dragon” doesn’t sell well. So they decide to give away 31 notebooks to top-bloggers and ask for individual competition campaigns. With a few thousond dollars at risk they have received 31 (absolutely free) campaigns, whoich in turn generated 380,000 incoming links, millions of readers and finally resulted in 250,000 competition participants. Congrats HP. It’s just a pitty that this strategy would be quite costly with cars… (though a dozen-Smarts-campaign might be worth a try, right?)
As my blog gets a bit sick displaying the presentation directly, here is the link to the summary: http://vizedu.com/2008/12/hp-tapped-top-bloggers-for-marketing/

Corporate Twitter

Dienstag, Dezember 16th, 2008
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On the Daimler-Blog I wrote on companies’ Twitter-ambitions lately. Urs just started the quest for a general definition of a “Corporate Microblog”. In relation to my definition of a corporate blog here my proposal:

A corporate microblog is a stream of short messages published through a standard microblogging service such as Twitter on behalf of a company by an individual employee or a group of employees. The publicized content is related to the company and directed to all or selected stakeholders. As well, the company features prominently as the initiator of the content and has the full copyright to all content published. Furthermore, a corporate microblog is updated regularly and used as one of the firm’s permanent online communication channels.

Really Simple Social Media

Dienstag, September 16th, 2008
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New post in english. my.commetrics.com

IKEA and Web 2.0

Donnerstag, September 4th, 2008
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Cool IKEA marketing campaign with good technical infastructure and gimmicks. Warte-bis-September.de. Reminds me of Trueman.TV.

DAX heiß auf Wikipedia?

Mittwoch, März 12th, 2008
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Malte Landwehr hat auf seinem Blog eine sehr spannende Liste von Wikipedia-Manipulationen durch DAX-Konzerne zusammengetragen. Seinen Recherchen zufolge hat schon jedes dritte DAX-Unternehmen umfangreichere Manipulationen betrieben. Wie man dabei vorgegangen ist und wie dreist man zum Teil auf die Reaktionen der Wikipedia-Gemeinde antwortete, findet man hier.