United-Domains verschenkt Domain-Karte

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United Domains verschenkt grad seine Damain-Karte. Für so etwas haben wir hier in der Tat noch eine schöne freie Wand, die das hübsche Stück im Format 120x60cm gut vertragen könnte.

Die kann sich jetzt jeder kostenlos verdienen, indem er über die Aktion berichtet:

1. Schreiben Sie auf Ihrem Blog (oder auch auf twitter) einen kurzen Beitrag über die “united-domains Domain-Weltkarten-Aktion für alle Blogger”. Berichten Sie einfach, dass united-domains diese Aktion gestartet hat und dass alle Teilnehmer gratis eine große Domain-Weltkarte erhalten …
(die Aktion gilt übrigens auch für alle Blogger, die nicht Kunden von united-domains sind)
2. Setzen Sie in Ihrem Blog-Beitrag einen Link auf
http://www.united-domains.de oder auf http://www.domain-karte.de (wenn Sie möchten, können Sie auch einen Kartenausschnitt als Grafik integrieren oder das Logo von united-domains verwenden).
3. Senden Sie uns den entsprechenden Link zu Ihrem Blog-Beitrag per E-Mail an folgende Adresse:
aktion@united-domains.de. Bitte geben Sie in der E-Mail unbedingt Ihre vollständige Postanschrift für den Versand der Domain-Weltkarte an (der Versand erfolgt innerhalb von 1 bis 2 Wochen).

Hinweis: Aktion läuft bis 31.03.2009. Nur solange der Vorrat reicht.


Sexy genug für’s Web 2.0?

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In der vergangenen Woche erhielt ich den Auftrag an einer Veranstaltung teilzunehmen die unter dem Motto “Lesen Sie noch, oder bloggen Sie schon?” die Herausforderungen des Web 2.0 an die Unternehmenskommunikation thematisieren sollte. Veranstaltet wurde das Ganze vom Bundesverband der Pressesprecher bzw. dessen Landesgruppe Baden Württemberg in der Böblinger Deutschlandzentrale von HP. Auf das von Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach moderierte Panel will ich hier gar nicht groß eingehen, ein paar mehr Worte dazu verliere ich demnächst auf dem Daimler-Blog. Vielmehr will ich hier auf eine Beobachtung eingehen, die mir die letzten Tage einiges an Stoff zum Kopfzerbrechen und Diskutieren verschafft hat.

Denn dort bot sich auch den geladenen Presseverantwortlichen (über)regionaler Industriegrößen die Möglichkeit, ihre Fragen und Herzensangelegenheiten loszuwerden. Der Vertreter eines namhaften Dübelherstellers nutzte die Chance und warf folgende Feststellung in den Raum:

Dübel sind einfach nicht sexy genug für’s Web 2.0!

Dabei verglich er sich mit den Porsches, Daimlers und iPods dieser Welt und erntete dafür eifrig zustimmendes Kopfnicken von den Nachbarsitzen. ABER: Er liegt falsch! Und zwar sehr…

Es geht bei der Unternehmenskommunikation/Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations (Liste ist nicht erschöpfend) nicht darum ob man sexy, sexy, sexy ist! (alle, die das glauben, müssen folgendes Video bis zum Ende schauen)

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Bei der Unternehmenskommunikation geht es vielmehr darum die strategischen Ziele des Unternehmens kommunikativ zu unterstützen – auf gut Deutsch, Themen die der Firma wichtig sind an die Frau und den Mann zu bringen. Es geht nicht darum, den Viral-Clou des Jahres zu landen. Es geht nicht darum, auf den nächsten Hype aufzuspringen. Sondern hier geht es um harte, ehrliche Kommunikationsarbeit, die keinen Deut einfacher ist als der Umgang mit Journalisten oder anderen Multiplikatoren.

Um das zu verdeutlichen habe ich folgenden Fragebogen entworfen. Bitte setzen Sie jeweils ein Kreuz bei den Punkten, die für Ihr Unternehmen zutreffen:

[ ] Unsere Produkte sind sexy genug, dass wir Pressemeldungen darüber schreiben

[ ] Unser sexy Unternehmen ist ständig auch der Suche nach talentiertem Nachwuchs

[ ] Wir haben sogar eine sexy Webseite

[ ] Wir haben den ein oder anderen Mitarbeiter (‘sexy’ wär hier nicht Diversity-konform), der manchmal im Internet surft

[ ] Manchmal schreibt mir ein Journalist (‘sexy’ wäre hier nicht Compliance-konform) eine Nachricht bei []StudiVZ, []Facebook, []Xing, []imbee

[ ] Unsere Wettbewerber (‘sexy’ entspricht hier einfach nicht der derzeitigen Sprachreglung)  haben übrigens auch Webseiten

Sie haben mindestens ein Kreuzchen gemacht? Herzlichen Glückwunsch – damit haben Sie soeben unterschrieben, dass Ihr Unternehmen in der Tat tauglich für das Web 2.0 ist.

1.Wir leben in der Informationsgesellschaft, in der neun von zehn Informationaktivitäten mit einer Internetsuche beginnen. Egal, welches Produkt ich anbiete, sollte ich versuchen eine grundlegende Informationshoheit über dieses Produkt zu behalten.

2. Die Bewerberansprache im Web 2.0 ist für “praktizierende” Unternehmen schon jetzt ein enormer Wettbewerbsvorteil im Kampf um die Ingenieure und Manager von Morgen.  Um Aktivitäten bei Facebook & Co kommt man wohl zukünftig kaum vorbei.

3. Eine Webseite ist passiv und baut kaum Beziehungen auf – weder zum Leser noch zu Suchmaschinen.  Mit regelmäßig neuen Inhalten, hoher Vernetzung im Netz und ein paar engagierten Mitarbeiter lässt sich das ganz schnell ändern.

4. Wo wir schon von engagierten Mitarbeitern reden – Ihre Leute sind ohnehin im Netz unterwegs. Warum nutzen Sie nicht diese Chance? Da ist jemand der (vermutlich) Ihr Produkt und Ihr Unternehmen mag. Geben Sie ihm die Möglichkeit, dies auch öffentlich – also im Internet – zu zeigen.

5. Machen Sie sich nichts vor – auch Journalisten recherchieren zunächst im Internet. Vermutlich auf Wikipedia und auf den Webseiten der entsprechenden Firmen. Wäre es da vielleicht für Sie hilfreich, wenn er im Falle des Informationsbedarfs schnell Kontakt knüpfen könnte?

6. Vermutlich bietet noch jemand identische/ähnliche/konkurrierende Produkte an. Im Web 2.0 können Sie es schaffen, Ihre Sichtbarkeit mit wenig Einsatz zu erhöhen.

Daneben gibts natürlich noch einen ganzen LKW voller weiterer Ansätze für den Einsatz von Web 2.o in Unternehmen… Vielleicht als Ideenlieferant ein Einblick in meine Dissertation in die Wertschöpfunkgskette 2.0 (in diesem Beispiel die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Blogs im Unternehmen):

Value Chain 2.0

Noch Zweifel? Ab in den Kommentar damit!

Das (a)soziale Web?

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Folgende Geschichte wurde 1983 (und damit mehr oder weniger vor dem Zeitalter der Digitalisierung) von Paul Watzlawick in seiner “Anleitung zum Unglücklichsein” beschrieben:

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er “Guten Tag” sagen kann, schreit ihn unser Mann an: “Behalten Sie Ihren verdammten Hammer”.

So – und nun die Fragestellung. Trägt die Digitalisierung zu  zunehmenden zwischenmenschlichen Verständigungsschwierigkeiten bei? Oder sensibilisiert uns der Umgang mit Twitter & Co gar dafür, weil wir versuchen müssen aus 140 Zeichen auf die Stimmung und den Hintergrund (bspw. Ironie ja/nein) zu schließen?

Dilbert and the use of pie charts

Dilbert.com

Obama (re)makes history

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Quite a while ago I wrote for the Daimler-Blog about the visionary power of Gottfried Daimler. In Stuttgart (Germany) one can actually experience the most important steps in the development of the automobile at the Daimler Memorial. Vistors can get even more detailed insights at the Mercedes-Benz-Museum just outside the Daimler headquarters in Stuttgart Untertürkheim.

Daimler-Gedächtnisstätte / Daimler Memorial

Now – Stuttgart is quite a ride away from Washington DC, and so some historical confusion is not unnatural as far as the following question is concerned: Who invented the automobile? In Harvard, history doesn’t seem to be that important on students’ schedules, or maybe Barack Obama has skipped these classes completely.  A central sentence of his congress speech yesterday was:

I believe the nation that invented the automobile cannot walk away from it!’

However, a quick look at Wikipedia’s article on the history of the autombile would have sufficed :

It is generally acknowledged the first automobiles with gasoline-powered internal combustion engines were completed almost simultaneously by several German inventors working independently.

Barack Obama will be in Baden Baden in April for the Nato summit. From there it takes about an hour to drive to Stuttgart (well actually I even know a helicopter landing place nearby). I’m not sure whether the summit schedule permits a short trip to Stuttgart – but it might actually be adviseable if not necessary! Maybe Dieter Zetsche can convince Obama with a kind invitation to Stuttgart.

Understanding Flow Charts

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How to read FlowCharts

How to read FlowCharts

Kudos to the Authsider for creating this tool

via BasicThinking

The credit crunch explained (again)

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I realize that the issue can be discussed in about a million different ways. At least this one (by Jonathan Jarvis) is neatly visualized:

The Crisis of Credit Visualized from Jonathan Jarvis on Vimeo

via Spreeblick

Chart Choser: What chart for what data?

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Professor Andrew Abela from Washington DC has developed the Chart Choser to guide students and practicioners in selecting effective visualizations for data used in presentations and reports. The chart has been translated to several languages already and Prof. Abela was kind enough to let me do the translation into German. So here’s the German version as high-resolution pdf and jpeg.

Chart Choser Deutsch

Credit crunch “in minor”

via A2, Gedankensolo & metafakten

Google plans for the end of search term tracking

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Google seems to be working on Ajax-based searches. What might not sound like exciting news might be the neck-breaker for most web analytics tools as it prevents these tools from tracking the keywords used when searching google.com. Ned an example?

Until now, Google’s search URLs (searching for “test”) looks as follows:

http://www.google.com/search?q=kingnils

Ajax enables Google to give out the following URL instead:

http://www.google.com/#q=kingnils

From the first URL, analytics tools can simply extract the search term. However, this is impossible for the second URL as browsers do not transmit the information behind the hash mark. So only http://google.com will be displayed as the referrer. The only tool that might be able to circumvent this trick? well… most likely Google Analytics… (?)

via: Clicky & Smackdown