Posts Tagged ‘Social Media’

International survey on the use of corporate blogs

Montag, Februar 8th, 2010
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Corporate blogs have become a vital element of the corporate communications and marketing repertoire. US corporate blogs such as the „FastLane Blog“ by General Motors or „Nuts about Southwest“ by Southwest Airlines are an important communication channel to customers, employees and other target groups. In other countries such as Germany, companies have been more cautious in implementing corporate blogs. Examples such as the „Daimler-Blog“ or Opel‘s third corporate blog „Meriva-Blog“ are exceptions from the traditional one-way communication strategies. The reasons for the slow acceptance of corporate blogs in Germany and other countries are varied. In many companies the debate on corporate blogging and other social media applications is dominated by the fear of dialogue, and the anticipated loss of control is giving communicators a headache. Scientific research is suitable to address many communicators’ resistance. A research project by the University of Magdeburg is therefore investigating corporate blog users’ reading and commenting behavior. A part of the project consists of an international blog reader survey in three languages – English, German and Russian – in order to evaluate the many factors that influence user behavior. Ho do design and media usage affect corporate blog reading and commenting? What roles do writing style, credibility or frequency? How do various reader groups (e.g. age, gender or ethnic groups) differ in their reading and commenting behavior? The goal of the study is to identify corporate blog characteristics that are particularly important for readers and to show to what extent the attitudes of varying reader groups differ

Methodically, the study is based on the Technology Acceptance Model (TAM) by Frank Davis, which was developed to evaluate users‘ attitudes towards information technologies in the light of their usefulness, ease of use and entertainment value. The basic model can be visualized as follows:

In addition, a range of further factors such as cultural dimensions, age and experience factors have also been included in the model.

I would be very grateful for your participation and for spreading the link. Furthermore, there will be a draw of 20 Amazon coupons among participants and interested participants will be able to request a free copy of the final study results.

To participate in the survey please click here.

Global use of social networks

Sonntag, Juni 7th, 2009
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I just saw an interesting visualization of favorite social networks throughout the world. Have fun exploring it:

Sexy genug für’s Web 2.0?

Montag, März 16th, 2009
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In der vergangenen Woche erhielt ich den Auftrag an einer Veranstaltung teilzunehmen die unter dem Motto “Lesen Sie noch, oder bloggen Sie schon?” die Herausforderungen des Web 2.0 an die Unternehmenskommunikation thematisieren sollte. Veranstaltet wurde das Ganze vom Bundesverband der Pressesprecher bzw. dessen Landesgruppe Baden Württemberg in der Böblinger Deutschlandzentrale von HP. Auf das von Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach moderierte Panel will ich hier gar nicht groß eingehen, ein paar mehr Worte dazu verliere ich demnächst auf dem Daimler-Blog. Vielmehr will ich hier auf eine Beobachtung eingehen, die mir die letzten Tage einiges an Stoff zum Kopfzerbrechen und Diskutieren verschafft hat.

Denn dort bot sich auch den geladenen Presseverantwortlichen (über)regionaler Industriegrößen die Möglichkeit, ihre Fragen und Herzensangelegenheiten loszuwerden. Der Vertreter eines namhaften Dübelherstellers nutzte die Chance und warf folgende Feststellung in den Raum:

Dübel sind einfach nicht sexy genug für’s Web 2.0!

Dabei verglich er sich mit den Porsches, Daimlers und iPods dieser Welt und erntete dafür eifrig zustimmendes Kopfnicken von den Nachbarsitzen. ABER: Er liegt falsch! Und zwar sehr…

Es geht bei der Unternehmenskommunikation/Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations (Liste ist nicht erschöpfend) nicht darum ob man sexy, sexy, sexy ist! (alle, die das glauben, müssen folgendes Video bis zum Ende schauen)

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Bei der Unternehmenskommunikation geht es vielmehr darum die strategischen Ziele des Unternehmens kommunikativ zu unterstützen – auf gut Deutsch, Themen die der Firma wichtig sind an die Frau und den Mann zu bringen. Es geht nicht darum, den Viral-Clou des Jahres zu landen. Es geht nicht darum, auf den nächsten Hype aufzuspringen. Sondern hier geht es um harte, ehrliche Kommunikationsarbeit, die keinen Deut einfacher ist als der Umgang mit Journalisten oder anderen Multiplikatoren.

Um das zu verdeutlichen habe ich folgenden Fragebogen entworfen. Bitte setzen Sie jeweils ein Kreuz bei den Punkten, die für Ihr Unternehmen zutreffen:

[ ] Unsere Produkte sind sexy genug, dass wir Pressemeldungen darüber schreiben

[ ] Unser sexy Unternehmen ist ständig auch der Suche nach talentiertem Nachwuchs

[ ] Wir haben sogar eine sexy Webseite

[ ] Wir haben den ein oder anderen Mitarbeiter (’sexy’ wär hier nicht Diversity-konform), der manchmal im Internet surft

[ ] Manchmal schreibt mir ein Journalist (’sexy’ wäre hier nicht Compliance-konform) eine Nachricht bei []StudiVZ, []Facebook, []Xing, []imbee

[ ] Unsere Wettbewerber (’sexy’ entspricht hier einfach nicht der derzeitigen Sprachreglung)  haben übrigens auch Webseiten

Sie haben mindestens ein Kreuzchen gemacht? Herzlichen Glückwunsch – damit haben Sie soeben unterschrieben, dass Ihr Unternehmen in der Tat tauglich für das Web 2.0 ist.

1.Wir leben in der Informationsgesellschaft, in der neun von zehn Informationaktivitäten mit einer Internetsuche beginnen. Egal, welches Produkt ich anbiete, sollte ich versuchen eine grundlegende Informationshoheit über dieses Produkt zu behalten.

2. Die Bewerberansprache im Web 2.0 ist für “praktizierende” Unternehmen schon jetzt ein enormer Wettbewerbsvorteil im Kampf um die Ingenieure und Manager von Morgen.  Um Aktivitäten bei Facebook & Co kommt man wohl zukünftig kaum vorbei.

3. Eine Webseite ist passiv und baut kaum Beziehungen auf – weder zum Leser noch zu Suchmaschinen.  Mit regelmäßig neuen Inhalten, hoher Vernetzung im Netz und ein paar engagierten Mitarbeiter lässt sich das ganz schnell ändern.

4. Wo wir schon von engagierten Mitarbeitern reden – Ihre Leute sind ohnehin im Netz unterwegs. Warum nutzen Sie nicht diese Chance? Da ist jemand der (vermutlich) Ihr Produkt und Ihr Unternehmen mag. Geben Sie ihm die Möglichkeit, dies auch öffentlich – also im Internet – zu zeigen.

5. Machen Sie sich nichts vor – auch Journalisten recherchieren zunächst im Internet. Vermutlich auf Wikipedia und auf den Webseiten der entsprechenden Firmen. Wäre es da vielleicht für Sie hilfreich, wenn er im Falle des Informationsbedarfs schnell Kontakt knüpfen könnte?

6. Vermutlich bietet noch jemand identische/ähnliche/konkurrierende Produkte an. Im Web 2.0 können Sie es schaffen, Ihre Sichtbarkeit mit wenig Einsatz zu erhöhen.

Daneben gibts natürlich noch einen ganzen LKW voller weiterer Ansätze für den Einsatz von Web 2.o in Unternehmen… Vielleicht als Ideenlieferant ein Einblick in meine Dissertation in die Wertschöpfunkgskette 2.0 (in diesem Beispiel die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Blogs im Unternehmen):

Value Chain 2.0

Noch Zweifel? Ab in den Kommentar damit!

Das (a)soziale Web?

Sonntag, März 15th, 2009
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Folgende Geschichte wurde 1983 (und damit mehr oder weniger vor dem Zeitalter der Digitalisierung) von Paul Watzlawick in seiner “Anleitung zum Unglücklichsein” beschrieben:

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er “Guten Tag” sagen kann, schreit ihn unser Mann an: “Behalten Sie Ihren verdammten Hammer”.

So – und nun die Fragestellung. Trägt die Digitalisierung zu  zunehmenden zwischenmenschlichen Verständigungsschwierigkeiten bei? Oder sensibilisiert uns der Umgang mit Twitter & Co gar dafür, weil wir versuchen müssen aus 140 Zeichen auf die Stimmung und den Hintergrund (bspw. Ironie ja/nein) zu schließen?

Pre-Print: What makes Corporate Blogs successful?

Dienstag, Januar 27th, 2009
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The submission deadline for scientific papers for the COST298 Conference 2009 in Copenhagen is approaching quickly. Therefore, i woukd like to publish a draft version here on the blog, so you don’t have to wait until the proceedings are published in May. The paper is based on a theoretical model of corporate blog effects in the context of social capital and an empirical study of 107 English-, German- and Russian-language corporate blogs. The blogs were archived over a ten week horizon and subsequently checked vor a long list of characteristics and features. Then I did quite a bit of statistical testing for  culture-related differences in blogging practices and finally conducted a series of stepwise regression analyses in order to estimate the effects of the selected characteristics.

Here’s a pdf version of the draft: WHAT MAKES CORPORATE BLOGS SUCCESSFUL? – A CROSS-CULTURAL EMPRICAL STUDY OF CORPORATE BLOG CHARACTERISTICS

(If you’re not a fan of scientific writing, you’re invited to jump to the discussion and implications sections 4. & 5.)

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