Posts Tagged ‘Web 2.0’

Global use of social networks

Sonntag, Juni 7th, 2009
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I just saw an interesting visualization of favorite social networks throughout the world. Have fun exploring it:

Sexy genug für’s Web 2.0?

Montag, März 16th, 2009
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In der vergangenen Woche erhielt ich den Auftrag an einer Veranstaltung teilzunehmen die unter dem Motto “Lesen Sie noch, oder bloggen Sie schon?” die Herausforderungen des Web 2.0 an die Unternehmenskommunikation thematisieren sollte. Veranstaltet wurde das Ganze vom Bundesverband der Pressesprecher bzw. dessen Landesgruppe Baden Württemberg in der Böblinger Deutschlandzentrale von HP. Auf das von Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach moderierte Panel will ich hier gar nicht groß eingehen, ein paar mehr Worte dazu verliere ich demnächst auf dem Daimler-Blog. Vielmehr will ich hier auf eine Beobachtung eingehen, die mir die letzten Tage einiges an Stoff zum Kopfzerbrechen und Diskutieren verschafft hat.

Denn dort bot sich auch den geladenen Presseverantwortlichen (über)regionaler Industriegrößen die Möglichkeit, ihre Fragen und Herzensangelegenheiten loszuwerden. Der Vertreter eines namhaften Dübelherstellers nutzte die Chance und warf folgende Feststellung in den Raum:

Dübel sind einfach nicht sexy genug für’s Web 2.0!

Dabei verglich er sich mit den Porsches, Daimlers und iPods dieser Welt und erntete dafür eifrig zustimmendes Kopfnicken von den Nachbarsitzen. ABER: Er liegt falsch! Und zwar sehr…

Es geht bei der Unternehmenskommunikation/Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations (Liste ist nicht erschöpfend) nicht darum ob man sexy, sexy, sexy ist! (alle, die das glauben, müssen folgendes Video bis zum Ende schauen)

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Bei der Unternehmenskommunikation geht es vielmehr darum die strategischen Ziele des Unternehmens kommunikativ zu unterstützen – auf gut Deutsch, Themen die der Firma wichtig sind an die Frau und den Mann zu bringen. Es geht nicht darum, den Viral-Clou des Jahres zu landen. Es geht nicht darum, auf den nächsten Hype aufzuspringen. Sondern hier geht es um harte, ehrliche Kommunikationsarbeit, die keinen Deut einfacher ist als der Umgang mit Journalisten oder anderen Multiplikatoren.

Um das zu verdeutlichen habe ich folgenden Fragebogen entworfen. Bitte setzen Sie jeweils ein Kreuz bei den Punkten, die für Ihr Unternehmen zutreffen:

[ ] Unsere Produkte sind sexy genug, dass wir Pressemeldungen darüber schreiben

[ ] Unser sexy Unternehmen ist ständig auch der Suche nach talentiertem Nachwuchs

[ ] Wir haben sogar eine sexy Webseite

[ ] Wir haben den ein oder anderen Mitarbeiter (‘sexy’ wär hier nicht Diversity-konform), der manchmal im Internet surft

[ ] Manchmal schreibt mir ein Journalist (‘sexy’ wäre hier nicht Compliance-konform) eine Nachricht bei []StudiVZ, []Facebook, []Xing, []imbee

[ ] Unsere Wettbewerber (‘sexy’ entspricht hier einfach nicht der derzeitigen Sprachreglung)  haben übrigens auch Webseiten

Sie haben mindestens ein Kreuzchen gemacht? Herzlichen Glückwunsch – damit haben Sie soeben unterschrieben, dass Ihr Unternehmen in der Tat tauglich für das Web 2.0 ist.

1.Wir leben in der Informationsgesellschaft, in der neun von zehn Informationaktivitäten mit einer Internetsuche beginnen. Egal, welches Produkt ich anbiete, sollte ich versuchen eine grundlegende Informationshoheit über dieses Produkt zu behalten.

2. Die Bewerberansprache im Web 2.0 ist für “praktizierende” Unternehmen schon jetzt ein enormer Wettbewerbsvorteil im Kampf um die Ingenieure und Manager von Morgen.  Um Aktivitäten bei Facebook & Co kommt man wohl zukünftig kaum vorbei.

3. Eine Webseite ist passiv und baut kaum Beziehungen auf – weder zum Leser noch zu Suchmaschinen.  Mit regelmäßig neuen Inhalten, hoher Vernetzung im Netz und ein paar engagierten Mitarbeiter lässt sich das ganz schnell ändern.

4. Wo wir schon von engagierten Mitarbeitern reden – Ihre Leute sind ohnehin im Netz unterwegs. Warum nutzen Sie nicht diese Chance? Da ist jemand der (vermutlich) Ihr Produkt und Ihr Unternehmen mag. Geben Sie ihm die Möglichkeit, dies auch öffentlich – also im Internet – zu zeigen.

5. Machen Sie sich nichts vor – auch Journalisten recherchieren zunächst im Internet. Vermutlich auf Wikipedia und auf den Webseiten der entsprechenden Firmen. Wäre es da vielleicht für Sie hilfreich, wenn er im Falle des Informationsbedarfs schnell Kontakt knüpfen könnte?

6. Vermutlich bietet noch jemand identische/ähnliche/konkurrierende Produkte an. Im Web 2.0 können Sie es schaffen, Ihre Sichtbarkeit mit wenig Einsatz zu erhöhen.

Daneben gibts natürlich noch einen ganzen LKW voller weiterer Ansätze für den Einsatz von Web 2.o in Unternehmen… Vielleicht als Ideenlieferant ein Einblick in meine Dissertation in die Wertschöpfunkgskette 2.0 (in diesem Beispiel die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Blogs im Unternehmen):

Value Chain 2.0

Noch Zweifel? Ab in den Kommentar damit!

Das (a)soziale Web?

Sonntag, März 15th, 2009
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Folgende Geschichte wurde 1983 (und damit mehr oder weniger vor dem Zeitalter der Digitalisierung) von Paul Watzlawick in seiner “Anleitung zum Unglücklichsein” beschrieben:

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er “Guten Tag” sagen kann, schreit ihn unser Mann an: “Behalten Sie Ihren verdammten Hammer”.

So – und nun die Fragestellung. Trägt die Digitalisierung zu  zunehmenden zwischenmenschlichen Verständigungsschwierigkeiten bei? Oder sensibilisiert uns der Umgang mit Twitter & Co gar dafür, weil wir versuchen müssen aus 140 Zeichen auf die Stimmung und den Hintergrund (bspw. Ironie ja/nein) zu schließen?

Blog marketing optimized

Donnerstag, Dezember 18th, 2008
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Actually, there is no better way of blog marketing than shown by HP. the company notices that its new high-end notebook “Dragon” doesn’t sell well. So they decide to give away 31 notebooks to top-bloggers and ask for individual competition campaigns. With a few thousond dollars at risk they have received 31 (absolutely free) campaigns, whoich in turn generated 380,000 incoming links, millions of readers and finally resulted in 250,000 competition participants. Congrats HP. It’s just a pitty that this strategy would be quite costly with cars… (though a dozen-Smarts-campaign might be worth a try, right?)
As my blog gets a bit sick displaying the presentation directly, here is the link to the summary: http://vizedu.com/2008/12/hp-tapped-top-bloggers-for-marketing/

Really Simple Social Media

Dienstag, September 16th, 2008
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New post in english. my.commetrics.com

IKEA and Web 2.0

Donnerstag, September 4th, 2008
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Cool IKEA marketing campaign with good technical infastructure and gimmicks. Warte-bis-September.de. Reminds me of Trueman.TV.

DAX heiß auf Wikipedia?

Mittwoch, März 12th, 2008
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Malte Landwehr hat auf seinem Blog eine sehr spannende Liste von Wikipedia-Manipulationen durch DAX-Konzerne zusammengetragen. Seinen Recherchen zufolge hat schon jedes dritte DAX-Unternehmen umfangreichere Manipulationen betrieben. Wie man dabei vorgegangen ist und wie dreist man zum Teil auf die Reaktionen der Wikipedia-Gemeinde antwortete, findet man hier.

Trend zu Themenblogs?

Dienstag, März 11th, 2008
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In der aktuellen Ausgabe des PR-Magazins ist eine fünfseitige Abhandlung über Corporate Blogs enthalten. Die freie Journalistin Sarah Roth hat sich dabei Blogs als vierten Teil einer Serie zur „Reputationssteuerung im Internet“ angeschaut. Was vielversprechend klingt, ist insgesamt aber mehr als nur eine fachliche Enttäuschung. Wäre das ganze ein Aufsatz, müsste man nach der Lektüre eindeutig zum Schluss kommen „Thema verfehlt“.

Frau Roth hat im Rahmen ihrer Recherche einen (für sie) klaren Trend erkannt: Themenblogs sind die Zukunft jeglicher Unternehmensblog-Strategie. Dabei stützt sie sich auf das T-Systems Automotive Blog – für Roth das „Paradebeispiel für eine neue Generation von Firmenweblogs“. Kunden wollten lieber an den inhaltlichen Herausforderungen einer Firma beteiligt werden – in diesem Falle Softwarelösungen von T-Systems für die Produktentwicklung in der Automobilbranche – statt Alltagserlebnisse der Mitarbeiter zu lesen. „Expertenrat statt Alltagstratsch“. Ihre Hauptquelle ist Petra Sammer, die bei Ketchum ja bekanntlich eine ganze Reihe von Blog-Koryphäen wie BMW, MAN und Bauknecht betreut. Stolz wird auch Gina Duscher zitiert, die bei T-Systems Onlineverantwortliche ist: „Unser Expertenblog ist ein voller Erfolg.“ Und weiter heißt es im Artikel dazu „Ein derart umfassendes und direktes Feedback bekämen Unternehmen selten“.

Man soll mich nicht falsch verstehen. Ich gehöre ebenfalls zu den regelmäßigen Lesern des Automotive Blogs, weil ich die Tiefe der Beiträge schätze (obwohl ich mir dafür dann zum Lesen/Verstehen immer gleich eine halbe Stunde freischaufeln muss). Aber ich halte es für völlig verfehlt, dieses als Ikone der Unternehmensblogwelt darzustellen. Der T-Systems-Blog lässt sich folgendermaßen statistisch erfassen: Vier Beiträge jeweils im Januar und Februar (bei immerhin fünf Autoren!), die durchschnittlich einen Kommentar als Reaktion erhalten haben (= umfassendes Feedback?). Dazu eine Technorati-Authority von 15, womit der Blog die Riege der 550,000 Top-Blogs nur knapp verfehlt.

In diesem Rahmen ist es nur schwer nachvollziehbar, wie Frau Roth dieses Modell gleich als wegweisenden Trend für die Zukunft erkannt hat. Persönlich halte ich Themenblogs durchaus für ein vernünftiges Tool und für ein Erfolgsmodell wenn man es richtig anwendet, gerade wenn es darum geht Expertenwissen zu vermitteln und eine Reputation als erfahrener und konstruktiver Partner aufzubauen, aber ich halte es für absolut falsch diese Erkenntnis im Umkehrschluss als Todesstoß für sämtliche anderen Formen zu formulieren. Da ist es schade, dass sich Frau Roth nicht intensiver bei den bekannteren Blog-Experten wie Klaus Eck, Thomas Pleil oder Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach erkundigt hat.

Viel wichtiger wiegt eigentlich eine andere leider nur nebensächlich behandelte Erkenntnis „Unternehmen, die nicht täglich veröffentlichen und auf Kommentare reagieren, werden ignoriert, verspottet oder sogar gehasst“ (Zitat von Sabine Klaas). Dass diese Aussage wiederum bei genauer Betrachtung gegen das T-Systems-Blog spricht, wird nicht erkannt. Bei genauer Überlegung komme ich sogar zu dem Schluss dass es sich bei T-Systems nur um „Corporate Publishing“ im Blog-Gewand handelt, wofür an sich ein Standard CMS genügen würde und der Begriff des Blogs auf seine technische Simplizität zurück-gestutzt wird.

Hat man, aber erstmal begriffen dass Blogerfolg sich über Authentizität, Frequenz und offenen Umgang mit dem Leser erreichen lässt, kann man Blogs konzeptionell für die verschiedensten Firmenziele einsetzen. Da haben Mitarbeiterblogs mit persönlicher Note, wie der Walther-Saftblog, der Frosta-Blog oder auch der Daimler-Blog genauso ihre Daseinsberechtigung wie Themenblogs oder der Trend zu Recruitingblogs a la Bosch und Ikea. Dies wäre sicherlich eine sinnvollere Empfehlung an die vielen PR-Entscheider und Leser des PR-Magazins gewesen.

Blog-traces on the web

Freitag, Februar 15th, 2008
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Currently I am doing plenty of research on corporate blogs initiated by large companies for my master’s thesis. Consequently, the WayBackMachine on archive.org has become one of my favorite internet tools. Many companies that failed with their approach to the blogosphere have tried to cover their traces, but WayBackMachine can make these traces visible and display older versions (as long as you know the URL). It displays the old fixingBlog as well as the deleted content of the SAP Executive Blogs and the only 5-month-lasting Mercedes-Bluetec-Blog. All these blogs are interesting and good for quite a few lessons learned. But I’ll write more about that later… :-)

Blogoscoop and the secret of the blogosphere

Montag, Februar 11th, 2008
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Matthias Schwenk from bwl zwei null really makes me curious as he announces to start Blogoscoop, a new blog-ranking-tool for the German blogosphere. Together with Martin Kunzelnick as developer he promises a tool that will become a benchmark service and also hints to a future international expansion. Though the secret is still securely kept in place, Matthias’ involvement signals a big thing – I’m excited.